Wissenswertes zu Garagentoren

Dieser Beitrag klärt auf über den aktuellen Stand der Technik von Garagentoren. Darüber welche Typen derzeit am Markt angeboten werden und was es mit den unterschiedlichen Garagentoren auf sich hat.

Die wichtigsten Garagentor-Typen

Die Garagentor-Typen unterscheiden sich in der Art der Ausführungen.

  • manuell
  • elektrisch
  • Sektionaltor
  • Garagenrolltor

Kriterien für ein Garagentor sind immer Sicherheit und Funktionalität.

Klassiker: Das unkomplizierte Schwingtor

Die Beliebtheit liegt begründet in seinem Aufbau. Dieser ist sehr einfach. Daher ist das Schwingtor sehr verbreitet. Im Bereich der Sicherheit liegen die Vorteile durch die vorhandenen und vorgegebenen EU-Sicherheitsbestimmungen. So müssen diese mit einem Fingerklemmschutz ausgerüstet sein, als auch mit einer sicheren Schienenführung und einem Entgleisungs-Stopp. Die Schienen sind jeweils links und rechts vom Schwingtor im inneren der Garagen eingebaut.

Das Schwingtor gibt es in den Ausführungen manuell und elektrisch.

In der manuellen Ausführung und der kostengünstigeren Variante zur elektrischen Ausführung ziehen Sie an einem Griff das Tor an sich heran. Dieser Griff befindet sich an der vorderen Unterkante. Das Tor öffnet sich. Dabei gleitet das Schwingtor an den beiden Schienen entlang. Dabei bleibt zuerst die erste Hälfte nach Außen sichtbar bis es schließlich komplett im Inneren der Garage oberhalb verschwindet. Damit dieser Mechanismus funktioniert, befinden sich an beiden Seiten vorm Garageneingang starke Federn.

Achten Sie immer darauf, dass diese Federn nie blockiert werden. Desweiteren können diese Federn mit etwas Geschick in Eigenregie ausgetauscht werden.

Ideal: Rolltor bei geringerer Verwendung

Rolltore haben mit den sogenannten Fenster-Rolläden einiges gemeinsam. Der Aufbau ist ähnlich. Im Gegensatz zu den Rolladen an den Fenstern, arbeiten die Rolltore nur vollautomatisch. Dabei wickelt sich das Rolltor beim Öfnen am oberen Rand der Garagenöffnung auf. Im Gegensatz wickelt sich das Rolltor beim Schließen wieder ab.

Hoher Verschleiß

Der Nachteil dieses Garagentor-Typs ist der hohe Verschleiß aufgrund der Reibung der Materialen beim Öffnen und Schließen der Tore. Hinzu kommt die höhere Lautstärke im Vergleich zu den anderen Garagentor-Typen.

Im Industriebereich kommen Rolltore sehr häufig vor, da diese weitestgehend immer offen stehen und daher seltener in Betrieb sind.

Bequem & sicher: Das Sektionaltor

Ein Sektionaltor besteht aus einzelnen Sektionen. Daher kommt der Name für diesen Garagentor-Typ. In der Regel fallen die Tore breiter aus als bei den Rolltoren. Oftmals werden die Sektionaltore im Industriebereich eingesetzt. Sektionaltore unterscheiden sich von den Rolltoren, da diese keineswegs rollen, sondern sie schwingen. Sie funktionieren wie die Schwingtore.

Vorteile von Sektionaltoren

  • Benötigen keinen zusätzlichen Platz beim Öffnen und Schließen
  • Haben keinen Schwenkbereich
  • Komplette Nutzung von Höhe und Breite der Garage
  • Ideal für größere und breitere Fahrzeuge
  • Leise und müheloses Öffnen

Effizient: Das Schnelllauftor

Wie der Name bereits aussagt, öffnen sich die Schnelllauftore rasend schnell. Im Aufbau sind sie den Sektionaltoren sehr ähnlich. Im Einsatz kommen diese Schnelllauftore vor allem bei der Feuerwehr oder bei Kühllagerhallen, um eine konstante Temperatur zu gewährleisten.

Aufgrund der Technik befinden sich diese Garagentore im Premium-Bereich und kommen somit seltener im privaten Bereich zum Einsatz.

Praktisch: Flügeltor für gerade Auffahrten

Die Flügeltore sind besonders praktisch bei geraden und unkomplizierten Auffahrten. Bei den Flügeltoren unterscheidet man an Hand der „Flügel“ zwischen einem Einflügeltor und einem Zweiflügeltor.

Einfflügeltore sind in der Konsequenz schmaler und eignen sich besonders für Personen. Hingegen sind Zweiflügeltore optimal für Autos.

Flügeltoren haben keine überzeugende, stilvolle Optik. Sie sind praktisch, da diese breiter angelegt sind. Zudem lassen sie sich nur nach außen öffnen.

Platzsparend: Das Kipptor

Zum verwechseln ähnlich: Das Schwingtor und das Kipptor. Statt zu schwingen bewegt sich das Kipptor sofort gleichmäßig auf Schienen durch eine spezielle nach innen gleitende Konstruktion.

Daher eignet sich ein Kipptor besser, weil beim automatischen Öffnen keine Fußgänger verletzt werden können. Durch seine platzsparende und damit kostengünstige Art wegen der einfachen Konstruktion werden Kipptore oftmals in Tiefgaragen gebaut.

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